Stimmen im Mehr

Stimmen im Mehr - ein Projekt das im Rahmen des Festival "7 und Meer" im Sieben Kapellenareal in Innsbruck zur Aufführung kam, als Spielort diente eine säkularisierte Kirche.

Konzeptgrundlagen des Projektes waren:

Ein Ort, ein(e) Sänger/in und ein absolut freier Rahmen!

In weiterer Folge dann auch die Tatsache dass ein(e) klassisch ausgebildete(r) Sänger(in) in vielen Genres zu hause ist und diese grossen Gattungen wie Oper, Operette und Liedgesang im Rahmen eines szenischen gestalteten Abends zu verbinden durchaus logisch erscheinen sollten.

Ausarbeitung:

Als Sänger auf der Bühne und im Konzertwesen singt man zu 80 % Prozent in Ensembles, also man musiziert gemeinsam und dieser Fakt bestärkte das Projekt dahingehend, mit mehreren Sängern und Sängerinnen aufzutreten und sie gemeinsam singen zu lassen .

Schon zu Anfang der Projektausarbeitung war klar, dass eine Verbindung der drei Genres am leichtesten zu treffen ist, in dem man sich darauf konzentriert Emotionen zu verbinden, also einer jeden Musik ihre ursrprüngliche Emotion zu überlassen und sie dann mit anderen Musiken zu einem Handlungsstrang zu verweben.

Das Ensemble:

für "Stimmen im Mehr" : 1 Sopran , 1 Tenor , 1Bariton/Bass

Ein jeder Beteiligte bringt eine Reihe von Stücken , verschiedener Komponisten, Epochen, Gattungen und Besetzungen in die Arbeit mit ein.

Nunmehr 4 Jahrhunderte Musikgeschichte bieten ein reiches Emotionales Feld, eine spannende Geschichte zu bauen.

Auch braucht man sich gar nicht viele Gedanken zu machen aus welchem Jahrhundert ein Stück kommt um brauchbar verwebt zu werden, sondern lediglich dieses als Baustein für ein grosses Gesamtes zu sehen.

Der Reiz dieser Arbeit liegt darin, sich Gefühle aus vergangenen Epochen eigen zu machen und sie als total heutig zu veranschaulichen und frei mit dem ganzen Repertoire umzugehen .

Die Kombination aus Ton und Wort, und noch viel mehr der Sinn hinter einem Laut, bilden Grundlage der Kommunikation. Auf dieser natürlichen herangehensweise begründet sich auch „Stimmen im Mehr“ .

Ein weiterer wesentlicher Punkt dieses Projektes war es zu verdeutlichen, dass Stücke die weit entrückt scheinen, in einer alltäglichen Situation dem Zuhörer eine Identifikationsebene bieten.

Zwar sind die Stücke ihrem Kontext, also ihrer Herkunft entrissen, aber in unserer Geschichte dann doch so verwendet einen greifbaren, alltäglichen Zusammenhang herzustellen .

Die Orte :

Eine Stadt
Ein Restaurant
Ein Konzertsaal
Eine Bar
Natur

Der Raum :

Wird erzeut durch drei Stühle und einem Tisch , die allesamt so verwendet werden dass sie nach einer jeden Aktionsfolge wieder in die nächste Emotion fliessend überleiten .

Zusätzlich zu diesen Requisiten wird der Raum mit Videoprojektionen auf einer 3x4 Meter grossen Leinwand bestrahlt die eine Szenerie erzeugen.

Die Projektionen sind bestehend aus Symbolen und Bewegungen, die einen abstrakten Raum erzeugen und vermitteln dem Zuschauer eine abstrahierte Szenerie der Handlung, aber auch einen erweiterten emotionalen Raum .

Mitwirkende auf dem nachstehenden Videomaterial:

Sopran: Tine Skat Matthiessen
Tenor: Paul Schweinester
Bariton: Clemens Kölbl
Klavier: Lech Napierla
Visualisationen: Martin MRT Lorenz, Woeishi Lean